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Vorläufer der Brandfluchthaube

Einen etwas ungewöhnlichen Zufallsfund haben wir beim Aufräumen unseres Gerätehauses in einer alten Gitterbox mit Gerümpel gemacht. Aus reiner Neugierde öffneten wir da ein Holzkästchen und fanden im Inneren so etwas wie eine Brandfluchthaube. Erst die beiliegende Bedienungsanleitung gab uns genauen Aufschluss über unseren Fund. Es handelte sich um ein „Gasjäckchen für Kleinkinder“. Als wir den Hinweis: „Herausgegeben vom Reichsluftfahrtsministerium“ erblickten, konnten wir uns auch annähernd das Alter unseres Fundes ausmalen.

Als (jung-) Techniker kam man um die anschließende Analyse der Kleinkinder-Schutzeinrichtung selbstverständlich nicht herum. Aus Sicht der Bauform war das gute Stück eigentlich mit einer heutigen Brandfluchthaube zu vergleichen. Sack mit Sichtfenster, Atemanschluss und Gummibund zum Abdichten. Nur zwei Sachen waren etwas anders: Damit das Kind genügend Luft bekam, musste Mammi permanent mit einem Blasebalg Luft in den „Schutzsack“ pumpen (der Filter saß auf dem Blasebalg). Auch das Material war alles andere als vertrauenswürdig. Heute würde mit Sicherheit jede Plastiktüte aus dem Einzelhandel weit aus höhere Dichtigkeitswerte erreichen als diese Kombination aus Kunstleder und Lack (?). Auch wenn wir unseren Fund aufgrund seines Zustandes leider entsorgt haben, war der Blick auf den möglichen Vorläufer unserer Brandfluchthauben sehr interessant.

10 Antworten zu “Historisch: Vorgänger der Brandfluchthaube”

Hmmm, da kommt mir oft der Gedanke, inwieweit der heutige Markt für Kleinstkinder brauchbare Fluchtfilter bereithält. Meine private Panorama Nova paßt meinen Kindern natürlich definitiv nicht, und wie es mit S-CAP & Co bei Säuglingen ausschaut habe ich keine Ahnung. Neu wird es diese Sachen sicher z.B. in Israel geben, wo man seit allen Golfkriegen wieder gewohnt ist, die Gasmasken bereitzulegen.

Wir benutzen diese Haube:
http://www.msa-auer.de/index.php?id=277&L=1
Sie ist wiederverwendbar (wird einfach wie eine Normale Maske gereinigt und desinfiziert), ist Umluftunabhängig da sie an den zweiten Anschluss am PA angeschlossen wird und passt auch Kindern einigermaßen.

[edit basti schubert: link angepasst]

kannst du mal nen bild von der haube in real machen?

die müsste doch ausem 1. wk sein oder ?

Sagmal Spinn ich oder wurde mein Kommentar vollends zerlegt in unwiederbringlichen Datenmüll und einen Link? Ich habe ein wenig mehr geschrieben als nur den Link.

Naja, was ich sagen wollte: Das Ding wird an den 2. Anschluss am PA angeklemmt und ist somit umluftunabhängig, kann wiederverwendet werden und wird wie eine normale Maske gereinigt und desinfiziert. Passt auch einem Kind einigermaßen.

Sagmal Spinn ich oder wurde mein Kommentar vollends zerlegt in unwiederbringlichen Datenmüll und einen Link? Ich habe ein wenig mehr geschrieben als nur den Link.

ne du spinnst nicht, aber das blog spinnt a bisserl wenn man einen link einfügt und hinten dran kein leerzeichen ist :-/
ich hab’s grad gerichtet :)
ciao
basti

Hi
da muß ich doch glatt mal aus der stummen Mitleserschaft auftauchen.
Wir haben so ein Gasjäckchen aus dem 2.WK im Feuerwehrmuseum Nürnberg liegen und ich denke mir jedesmal besser sowas wie gar nix.

die müsste doch ausem 1. wk sein oder ?

Im ersten Weltkrieg gab es noch kein Reichsluftfahrtministerium und noch keine Volksgasmaske. Also eher im Bereich 1939 – 1945 anzusiedeln.

ML

neiiin wieso wegeschmissen ihr hättet sie bei ebay reinstellen können dann hättet ihr mindestens 30€ für bekommen

[…] Benjamin machte beim Aufräumen des Gerätehauses einen ungewöhnlichen Fund: Man fand eine alte Brandfluchthaube. […]