Dass Volkswagen mich jedesmal anruft, wenn mein Golf in der Werkstatt war, und sich nach meiner Zufriedenheit mit dem Service des Autohauses erkundigt, bin ich ja mittlerweile gewohnt. Aber dass die Polizei ein paar Tage nach einem Notruf zurückruft und sich nach der Zufriedenheit mit der Abarbeitung desselben erkundigt, wirkt auf den ersten Blick zumindest sehr ungewohnt.
Auf den zweiten Blick zeigt das aber, dass die Berliner Polizei, bei der das offenbar systematisch betrieben wird, daran interessiert ist, dem in Not geratenen Bürger einen ordentlichen “Service” zu bieten. Und je mehr ich darüber nachdenke, umso besser gefällt mir das. Denn im Grunde ist es bei Polizei (und Feuerwehr und Rettungsdienst) noch viel wichtiger als in der freien Wirtschaft, den Anrufer qualitativ hochwertig zu bedienen. Ein Unternehmen schadet im Zweifel nur sich selbst – aber ein schlecht bearbeiteter Notruf kann deutlich weitreichendere Folgen haben.
Was haltet Ihr von dieser Form des Qualitätsmanagements? Gibt es Feuerwehren in Deutschland, die auf diese Weise die Qualität der Notrufbearbeitung überprüfen?



















In irgendeiner Ausgabe der BRANDSchutz gab es zu dem Thema mal was … müssste im heimischen Archiv mal suchen. Oder verwechsle ich da was?
Geschrieben von Jörg am 27. November 2006 um 20:02