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    Im ersten Abmarsch ins Ausland ausrücken? Lange Zeit normal für die Feuerwehr aus Konstanz. Gelegen am Bodensee und in direkter Nähe zur Schweiz, bringen für die Feuerwehr besondere Aufgaben mit sich.

    LF 16/12 der Feuerwehr Konstanz

    Der Abbau des Grenzzaunes zwischen Konstanz und dem eidgenössischen Kreuzlingen Mitte August 2006 war für die Feuerwehren beiderseits der Grenze kalter Kaffee. Seit Jahrzehnten arbeiten die beiden Wehren zusammen und helfen sich gegenseitig. Als beispielsweise am 27. August 1997 in Konstanz ein Großbrand in der dicht bebauten historischen Bahnhofsstraße ausbrach, war ein Löschzug der Kreuzlinger Feuerwehr zur Unterstützung vor Ort. Die Konstanzer Wehr konnte sich am 2. Juni 2000 beim Brand eines Benzinlasters und Wohnhauses sowie beim Brand eines Gebäudes am 17. Juli 2001 in der Bahnhofsstraße in Kreuzlingen revanchieren. Die Zusammenarbeit der beiden Wehren ist in einem Staatsvertrag geregelt und „wird alle paar Jahre wirksam“, wenn ein „Hilfeschrei“ aus der jeweils anderen Stadt kommt, so Pressesprecher Nikolaj Schutzbach von der Feuerwehr Konstanz.

    Stichwort Konstanz
    Die Große Kreisstadt Konstanz (Baden-Württemberg) ist nach dem römischen Kaiser Flavius Valerius Constantius Chlorus (305/306) benannt. Die Stadt liegt am Ausfluss des Rheins (dem Seerhein) aus dem oberen Seeteil direkt an der Grenze zur Schweiz. Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee. Konstanz hat in seinen 15 Stadtteilen knapp 82.000 Einwohner. Das Stadtgebiet hat 34 km Uferlinie und umfasst 1,31 km² Wasserfläche. Die Gesamtfläche beträgt knapp 56 km². Pro Jahr übernachten rund 476.000 Touristen in 42 Beherbergungsbetrieben oder auf den fünf Campingplätzen.

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    Der Bodensee vom All aus. Der rote Punkt markiert die Lage von Konstnaz. Bild: Wikimedia Commons.

    Lange Jahre rückten die Feuerwehrmänner aus Konstanz auch im ersten Abmarsch ins eidgenössische Gottlieben aus, da die Wehr aus Kreuzlingen wegen der damals schlechten Straßenverbindung nicht schnell genug dort sein konnte. Doch auch heute noch kann es vorkommen, dass die Feuerwehr aus Konstanz auf Schweizer Staatsgebiet im ersten Abmarsch tätig wird, denn die Schweizer Autobahn A7 beginnt vor dem Grenzübergang und ist somit von deutscher Seite aus schneller zu erreichen. Daneben spricht noch ein anderer Grund für die enge Kooperation: Überlandhilfe der nächst größeren Wehr1 aus Deutschland dauert der Entfernung wegen zu lange.

    Die Zusammenarbeit kommt nicht von ungefähr. Kreuzlingen ist mit Konstanz zusammengewachsen. Beide Städte bilden eine Agglomeration von rund 110.000 Einwohnern. Die Staatsgrenze verläuft mitten zwischen einzelnen Häusern hindurch. Die Konstanzer Stadtteile Altstadt und Paradies liegen auf der linken Rheinseite und ist das einzige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, das südlich des Hochrheins, auf „Schweizer“ Seite, liegt.

    Stichwort Bodensee
    Der Name Bodensee leitet sich vom Dorf Bodman am westlichen Ende des Überlinger Sees ab. In anderen europäischen Sprachen wird der See nach Konstanz benannt, bspw. französisch „Lac de Constance“. Der Bodensee ist der größte See im deutschsprachigen Raum. Die Aufteilung des Sees unter den Anrainerstaaten ist nur teilweise vertraglich festgelegt. Die Wasserfläche eines Großteils des Sees wird als Kondominium von den Anrainerstaaten Deutschland, Österreich und der Schweiz verwaltet. Etwa 62 Prozent des 273 Kilometer langen Ufers sind deutsches Hoheitsgebiet. Die maximale Länge des Sees beträgt 63 Kilometer, die maximale Breite 14 Kilometer, die maximale Tiefe 254 Meter. Seine Fläche beträgt 536 Quadratkilometer bei einem Rauminhalt von 48.500.000.000 Kubikmetern. Der Bodenseeraum ist eine beliebte Tourismusregion, die jährlich von mehreren Millionen Touristen besucht wird.

    Der Kontakt geht über den Ernstfall hinaus. Mindestens einmal im Jahr üben die beiden Feuerwehren zusammen, abwechselnd in Konstanz und Kreuzlingen und das „funktioniert auch ohne EU“. Die gemeinsamen Übungen sind notwendig, da die Strukturen und das taktische Vorgehen grundverschieden sind. Der Konstanzer Gefahrgutzug übt regelmäßig mit der in Weinfelden angesiedelten Chemiewehr des Kantons Thurgau. Weinfelden liegt etwa eine halbe Stunde von Konstanz entfernt. Einen gemeinsamen Einsatz hatten die beiden Spezialzüge am 13. Mai 2002, als es galt, unsachgemäß transportierte giftige Bleischlacke zu sichern, die bei einer Routinekontrolle am Grenzübergang aufgefallen war.

    Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat aber auch ein konkretes Muss. Der Bodensee ist Trinkwasserspeicher für rund 4,5 Millionen Menschen in den Anrainerstaaten. Um diesen wertvollen Trinkwasserspeicher zu schützen, müssen auch die Feuerwehren spezielle Einheiten vorhalten und einsatztaktisch kooperieren. Gefährdet ist der See durch die am Alpenrand vorbeiführende Ölpipeline. Reger Güterbahnverkehr mit Kesselwagen auf der Schweizer Seite erfordert ebenfalls besondere Aufmerksamkeit. Teile des Bodenseeufers sind außerdem Naturschutzgebiete bzw. dienen als touristische Naherholungsgebiete.

    Im Gegensatz zu anderen deutschen Städten wurde die Altstadt von Konstanz weder im Dreißigjährigen Krieg, noch im Zweiten Weltkrieg beschädigt. Auch wenn bauliche Zerstörungen durch Einzelhandel und Straßenbau der letzten Jahre an der historischen Bausubstanz tief greifende Veränderungen hervorriefen, bleibt insbesondere der älteste Teil von Konstanz, die Niederburg, wegen der dichten Bebauung und engen Gassen für die Feuerwehr eine Herausforderung. Nicht nur in der Niederburg, sondern auch Altbauten im Paradies und der Altstadt haben eine hohe Brandlast. Dies wurde beim Großbrand 1997 offenbar, auch wenn das befürchtete „Horrorszenario“ ausblieb. Viele Hotels erfordern außerdem eine hohe Aufmerksamkeit.

    Zahlreiche Passagierschiffslinien verbinden in der Tourismussaison Konstanz mit anderen Gemeinden am Bodensee. Von Staad aus besteht eine ganzjährige Fährverbindung nach Meersburg. Neben den Wasserwegen auf Rhein und Bodensee führt die B 33 durch Konstanz sowie ein kurzes Stück der Schweizer Autobahn A7. Gegenwärtig wird die B 33 durch eine gigantische Brücke besser mit der A7 verbunden. Dies alles gilt es bei der Gefahrenabwehr zu beachten.

    Chemikalienverarbeitende Konzerne wie „Great Lakes“ und „Degussa“ gaben den Standort am Seerhein in Konstanz schon vor Jahren auf. Mit dem Pharmaunternehmen „Altana Pharma“2 ist nur ein einziges Industrieunternehmen in Konstanz verblieben. Der Schwerpunkt der Konstanzer Wirtschaft liegt im Bereich Dienstleistung. Der wichtigste Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus. Durch die Fachhochschule und die Universität liegen weitere wirtschaftliche Schwerpunkte in der Kommunikations- und Informationstechnologie.

    Verglichen mit anderen Städten ist die Zahl der Einsätze in Konstanz gering. Ausrücken musste man deutlich wenig mit 1.008 Einsätzen im Jahr 2005. Dabei musste nur 168 Mal zum Strahlrohr gegriffen werden. Dagegen galt es bei 524 Einsätzen technische Hilfe zu leisten. Einsätze mit Tieren gab es 60 Mal und 255 Mal war falscher Alarm. Viele Einsätze können dabei durch das hauptamtliche Personal bewältigt werden. 2005 waren das 775 Alarme.

    Seit 150 Jahren im Dienste der Allgemeinheit

    Mit einem Festakt begeht die Freiwillige Feuerwehr (FF) Konstanz im kommenden Frühsommer ihr 150-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie 1857 als Folge von zwei Großbränden. Dem ersten Großfeuer fielen am 2. Juni 1856 die Rheinbrücke und Rheinmühle zum Opfer. Durch die Zerstörung der Rheinbrücke wurde der Kontakt zwischen der Altstadt auf der linken Rheinseite und Petershausen unterbrochen. Die Konstanzer Liberalen nahmen das Unglück als Anlass eine Feuerwehr zu gründen. Leider meldeten sich nicht genug Bürger. Erst als es im darauf folgenden Jahr erneut zu einem Großbrand kam, diesmal in der Glockengießerei, flackerte erneut der Gründungswille auf. Das Werben hatte diesmal Erfolg. Bis März 1858 meldeten sich 200 Mann. Im Herbst des gleichen Jahres konnte der Lösch- und Rettungsdienst aufgenommen werden. Die Liberalen, so der Konstanzer Sozialhistoriker Tobias Engelsing,3 wollten die Feuerwehr für politische Zwecke nutzen. Sie sollte die konservative, kleinbürgerliche Schicht für liberales Gedankengut öffnen.

    Löschbereiche und Organisation

    Die Wehr zählt 275 aktive Feuerwehrmänner und -frauen. Zusätzlich besetzen zwölf Angehörige der hauptamtlichen Wache rund um die Uhr drei Funktionsstellen, davon zwei im Einsatzdienst und eine in der Zentrale. Weiterhin verfügt die FF Konstanz über einen Spielmannszug, eine Altersabteilung und eine Jugendfeuerwehr. Auch Konstanz hat mit rückläufiger Mitgliederentwicklung zu kämpfen.

    Die Konstanzer Feuerwehr ist eine von fünf Stützpunktfeuerwehren im Landkreis.4 Das Feuerwehramt ist dem Oberbürgermeister unterstellt. Geführt wird die Wehr seit über 20 Jahren von Kommandant Dieter Quintus. Die Stadt ist in sieben Löschbereiche eingeteilt, die nach natürlichen Grenzen oder markanten Straßenzügen oder durch isolierte Stadtteile bestimmt sind. Die weltbekannte Insel Mainau gehört zum Löschbereich Litzelstetten.

    In der Altstadt sind die Züge 1 und 2 beheimatet, den Zügen 3 und 6 ist Petershausen zugeteilt. Die Aufteilung ist historisch gewachsen und heute nur noch formeller Natur. Der dritte Zug war ursprünglich auch in der Altstadt beheimatet. Weitere Züge gibt es in Litzelstetten (4), Dingelsdorf (5), Wollmatingen (7), Allmansdorf (8) und Dettingen (9). Alarmiert wird nicht nach Zügen, sondern nach Löschbereich. Alarm für die Altstadt bedeutet also Einsatz für die Züge 1 und 2. Eine Alarmschleife für die technische Hilfeleistung (THL) gibt es nur für ausgewählte Kräfte in Petershausen und der Altstadt. Nicht jeder Feuerwehrmann wird also zu einem Verkehrsunfall gerufen. Alle Löschbereiche verfügen über ein Gerätehaus und mindestens zwei Fahrzeuge.

    Die regulären Züge werden durch Sondereinheiten ergänzt: Dazu zählen die Ölwehr, der Gefahrgutzug, der Rettungszug, die Höhenrettungsgruppe und die Führungsgruppe. Bis auf den Rettungszug sind alle alarmierbar. Besetzt werden die Sondereinheiten mit Personal aus allen Löschbereichen.

    Volle Fahrt voraus: Gefahren auf dem Wasser

    Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen auf dem Seerhein und dem Bodensee stehen mehrere Boote in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Durchgeführt werden diese Aufgaben von der Ölwehr.

    Die Aufgabe der Ölwehr ist die Ölschadens- und Brandbekämpfung auf dem Wasser. Die Fahrzeuge der Ölwehr stehen im Gerätehaus Wollmatingen und auf der Feuerwache. Die Ölwehr kann z.B. auf das Feuerlöschboot (FLB), das Selbstfahrende-Ölaufnahme-Gerät (SÖG), zwei Mehrzweckboote (MZB) und den „Radiergummi“, ein Schlauchboot, zurückgreifen. Weiterhin stand der Einheit bis April 2006 ein Rüstwagen-Öl (RW 2-Öl) zur Verfügung, der durch einen Abrollbehälter-Öl (AB-Öl) und ein weiteres Wechselladerfahrzeug (WLF) ersetzt wird. Die Ölwehr bildet ihre Bootsführer selbst aus.

    RW 2 Öl. Foto: Dieter Quintus

    Bis April 2006 in Dienst, dann ohne TÜV: RW 2-Öl von Magirus Deutz. Foto: Dieter Quintus

    LKW Öl der FF Konstanz

    GW-Transport

    Das 1977 angeschaffte SÖG ist ein Spezialboot für die Ölschadenbekämpfung. Dazu verfügt es über verschiedene Aufnahmemöglichkeiten für Öle und deren Bindemittelgemische. In den Rümpfen des Katamarans wird das aufgenommene Öl zwischengelagert. Die Beschaffung des SÖGs geschah zum Schutz des Trinkwasserspeichers Bodensee. 2001 erhielt das SÖG einen neuen Anstrich in RAL 3000 und ähnelt nun dem Feuerlöschboot.

    Das 1973 gebaute FLB ist 23 Meter lang und wurde aus den Beständen der ehemaligen DDR gekauft und 1995 in Dienst gestellt. Es erhielt den Namen „LBD Heinz Schäfer“, benannt nach dem ehemaligen Landesbranddirektor von Baden-Württemberg, der sich für die Ölwehr am Bodensee einsetzte. Wegen der modernen Löschanlagen auf den Fähren und Schiffen auf dem Bodensee, dient das FLB vorrangig der Menschenrettung, Reinhaltung des Gewässers und der Sicherstellung des Brandschutzes. Das erste Konstanzer FLB war das Dampfschiff „Gustav Prym“, das 1916 in Hamburg gebaut und von 1966 bis 1985 als FLB eingesetzt wurde. Das Boot ist danach umgebaut worden und fährt nun wieder als historisches Dampfschiff unter gleichem Namen.

    SÖG der Ölwehr der FF Konstanz

    SÖG im Yachthafen von Konstanz.

    FLB der Feuerwehr Konstanz

    FLB unter der neuen Rheinbrücke.

    MZB der Feuerwehr

    Schlauchboot mit Trailer am GW-Wasserrettung

    Gefahren zu Lande: Gefahrgut und Höhenrettung

    Der Gefahrgutzug wurde 1993 gegründet. Der Zug erfüllt die Aufgaben des ABC-Zuges auf lokaler Ebene. Gerufen wird er zu Gefahrgut-Schadensfällen. Hintergrund der Gründung war die Überlegung ein „eventuell entstehendes Vakuum infolge der Aufgabe der Bundeseinheit ABC-Zug vorzubeugen“, so Schutzbach. Die Angehörigen des Gefahrgutzuges stellen das auf Konstanz entfallende Personalkontingent des ABC-Zuges des Landkreises Konstanz. Das Personal wird also auch über Konstanz hinaus alarmiert. Tätig wird der Zug auch grenzüberschreitend im Schweizer Kanton Thurgau zur Unterstützung der Chemiewehr Weinfelden.

    Mit dem Gerätewagen Gefahrgut (GWG-G) 2 und der „Spürnase“, dem vom Bund beschafften ABC-Erkundungskraftwagen (ABC-ErkKW), stehen dem Zug zwei Spezialfahrzeuge zur Verfügung. Ein Gerätewagen Atem-/Strahlenschutz/Messtechnik (GW AS/Mess) wurde vor kurzem wegen mangelnder Nutzung ausgemustert. Ersetzt wurde dieser durch den GW-G, ergänzt durch die „Spürnase“. ABC-ErkKW und der ehemalige GW-AS/Mess sind Fahrzeuge des Landkreis Konstanz

    Der GW-T ist das Universalfahrzeug der Wehr. Je nach Lage wird der LKW mit unterschiedlichen Gitterboxen bestückt, z.B. Material für die Ölwehr oder Atemschutzflaschen. Neben dem LKW der Ölwehr, dient der GW-T als Zugfahrzeug für die MZB-Boote.

    Der 1998 gegründeten Höhenrettungsgruppe gehören zwölf Feuerwehrleute an. Sie ist formal Teil des Rettungszuges. Grund für die Aufstellung der Gruppe war die Anforderung an die Feuerwehr Personen auch in unwegsamen Gelände oder außerhalb der Drehleiter retten zu können. Die Standardausbildung und -ausstattung der Feuerwehr ist dafür ungeeignet. Daher kommt bei der Höhenrettung Material aus der Bergrettung zum Einsatz. Die Mitglieder sind von Bergrettern ausgebildet worden, jedoch muss der Höhenretterlehrgang an der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge nachgeholt werden, so der Leiter der Gruppe Klaus Mirsch. Erst seit 2004 verfügt die Gruppe auch über ein eigenes Fahrzeug, den alten Vorausrüstwagen (VRW). Das geländegängige Fahrzeug erweitert den Spielraum der Gruppe.

    Ehemaliger GW Atem- und Strahlenschutz

    Ehemaliger GW-AS/Mess. Steht inzwischen in der KatS-Halle in Radolfzell.

    GW-T und WLF+AB Schlauch

    LKW-Öl von 2002 mit WLF+AB Schlauch.

    Weitere Gruppen und Einheiten

    Der Rettungszug ist eine nicht alarmierbare Ausbildungseinheit. Der Zug hat seinen Ursprung in den Anfängen des Atemschutzes. Ursprünglich wurden die Atemschutzgeräteträger in dieser Einheit aus- und fortgebildet. Heute wirken die Mitglieder als Multiplikatoren in ihren Einheiten. Sie geben ihr speziell erworbenes Wissen im Rahmen der regulären Ausbildung an ihre Kameraden im Löschbereich weiter. Neben der Atemschutzausbildung ist die Fortbildung im Bereich der THL ein wichtiger Schwerpunkt des Zuges.

    Die 17 Angehörigen der Führungsgruppe bilden gemäß Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV) 100 eine entsprechende Führungsstruktur bei größeren Einsätzen sowie Flächen- und längerfristigen Ereignissen Der Gruppe steht ab Dezember ein neuer Einsatzleitwagen (ELW) 2 und die „mobile Einsatzzentrale“, ein Anhänger mit Material, zur Verfügung. Der neue ELW 2 auf MB Vario ersetzt das 25 Jahre alte reparaturanfällige und inzwischen überholte Vorgängerfahrzeug (Eigenausbau auf MB-T1). Ab dem 2. Alarm wird die Gruppe grundsätzlich alarmiert. Zuletzt setzte man die Gruppe im Rahmen der Vogelgrippebekämpfung ein. In der Feuerwache richtete man dazu ein permanentes Lagezentrum ein. Auch bei dem Unwetter 05. Juli 2006 kam die Gruppe zum Einsatz.

    Keine Einheit im eigentlichen Sinne, aber aus dem Einsatzgeschehen nicht mehr wegzudenken ist der Notfallseelsorger. Diakon Hans Wolfgang Strätz, nimmt dieses Amt seit 2004 wahr. Er ist selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Strätz versteht sich als Ansprechpartner für die Opfer wie auch Einsatzkräfte.

    Fit for Fire Fighting á la Konstanz
    Sport hat in der Feuerwehr Konstanz eine lange Tradition. Diese reicht über die im vergangenen Jahr vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg initiierte Aktion „Fit For Fire Fighting“ weit hinaus.
    Seit 1987 veranstaltete der 6. Zug der FF Konstanz den „Bodensee-Feuerwehr-Triathlon“ (BFT). Dieser reine Feuerwehrtriathlon hat eine lange Tradition und ist die älteste Sportveranstaltung der Feuerwehr Konstanz. Die 19. Auflage musste in diesem Jahr zum ersten Mal abgesagt werden, da sich zu wenig Athleten angemeldet hatten. 2007 wird ein neuer Versuch gestartet.

    bft.jpg

    BFT 2005. Bild: Nikolaj Schutzbach.

    Der Fahrzeugpark

    Mittlerweile in deutschen Feuerwachen nichts ungewöhnliches mehr, sind amerikanische Fahrgestelle. In Konstanz stehen gleich zwei. Neben dem Mowag der Höhenrettungsgruppe steht auf der Feuerwache ein von Rosenbauer Österreich auf Dodge aufgebautes Tanklöschfahrzeug (TLF) 1100. Es verfügt über 1100 Liter Wasser, 100 Liter Schaummittel und eine Pumpe für Hoch- (40 bar) und Normaldruck (8 bar). Neben Türöffnungswerkzeug ist auch Ölbindemittel für kleinere Ölspuren verlastet. Wegen seiner auffallenden Silhouette lautet der Spitzname im Feuerwehrjargon „Sammy“, benannt nach dem gleichnamigen Kaiman, der 1994 sein Unwesen in einem Baggersee in Dormagen trieb. Genutzt wird der Dodge nur von der hauptamtlichen Wachbereitschaft. Ein Tiefgaragenbetreiber kaufte das Fahrzeug für die Feuerwehr und sollte ursprüngliche für Brände in derselben dienen.

    KTLF

    Für Brände in Tiefgaragen beschafft: Das TLF 1100, Baujahr 1994..

    Pumpe des KTLF

    Kombinierte Normal- und Hochdruckpumpe im Heck des TLF 1100.

    Lacoste-Aufkleber am KTLF

    Ein Lacoste-Aufkleber erinnert noch heute an den prominenten Namensgeber des TLF.

    GW-Höhenrettung

    Ehemaliger VRW, jetzt GW-Höhenrettung. Aufgebaut von dem eidgenössischen Aufbauhersteller Mowag auf einem Dodge,, Baujahr 1979.

    GW Höhenrettung mit amerikanischer Gangschaltung

    Gewöhnungsbedürftig: Die Gangschaltung ist bei dem GW-Höhenrettung, wie bei allen amerikanischen Fahrzeugen hinter dem Lenkrad.

    Weiterhin sind auf der Feuerwache ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 16/12 und ein LF 8 stationiert. Das LF 16/12 verfügt, wie auch das LF 8/6 in der Altstadt, über eine CAFS-Einrichtung (CAFS – Compressed Air Foam System). Das LF 16 ersetzte 2003 gleich zwei Fahrzeuge: Ein in die Jahre gekommenes Magirus LF 16 und den VRW. Das Fahrzeug ist geländgängig und wird von Pressesprecher Schutzbach als „eierlegende Wollmilchsau“ im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug bezeichnet.

    LF 16/12 und TLF 16/25. Foto: Bernd Oser

    Neu und alt: Links das LF 16/12 auf MAN mit Aufbau von Ziegler und rechts das ausrangierte Magirus Deutz LF 16. Foto: Bernd Oser.

    LF 16/12 Innenraum: Drei PA

    Wenn auch selten alle drei genutzt: Das LF 16/12 verfügt über drei Pressluftatmer gegen Fahrtrichtung.

    LF 8/6

    Eines von drei 1989 baugleich beschafften LF 8. Im Bild das LF 8 aus dem Löschbereich Dettingen.

    Das LF 8 in Petershausen zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus. Statt einer TS 8/8 im Heck Statt einer TS 8/8 im Heck wird eine Hochdrucklöschanalge eingebaut, die auch für die Straßenreinigung genutzt werden kann. Das ursprünglich vom Löschbereich Wollmatingen genutzte LF ist zehn Zentimeter schmaler als gewöhnlich. Das schmälere Fahrzeug musste angeschafft werden, da es sonst nicht in das alte Gerätehaus Wollmatingen gepasst hätte. Mit dem Neubau im Löschbereich Wollmatingen fand ein Fahrzeugtausch zwischen dem Löschbereich Altstadt und Wollmatingen statt. Wegen der engen Gassen in der Altstadt war dies für den Löschbereich damals ein Vorteil. Mittlerweile ist das LF 8 in Petershausen zu Hause.

    Dagegen ist das LF 8 in Dingelsdorf ein Prototyp. Wegen der geringen Höhe der Tore des Gerätehauses Dingelsdorf musste die Dachbeladung in den Aufbau integriert werden. Problematisch gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Fahrgestell- und Aufbauhersteller, die aber mit MAN und Ziegler gefunden werden konnten. Auch eine Besonderheit ist das LF 16 TS des Löschbereichs Wollmatingen. Besitzt ein LF 16 TS normalerweise eine Vorbaupumpe und keinen Tank, wartet das Wollmatinger Fahrzeug mit einem 1200 Liter fassenden Wassertank und einer hinten eingeschobenen Tragkraftspritze (TS) auf.

    Mit der anstehenden Ersatzbeschaffung des wenig genutzten Schlauchwagen (SW) 2000 entschied man sich 1993 für die Einführung eines Wechselbehältersystems. Dazu wurden zwei Wechselladerfahrzeuge (WLF) beschafft. Eines steht im Gerätehaus Wollmatingen, das andere in der Feuerwache. Als Abrollbehälter (AB) stehen Auffangbehälter, Container, Mulde, Pritsche, Schlauch und ein Tank zur Verfügung. Der AB-Tank hat 6000 Liter Fassungsvermögen. Er ist kein Ersatz für ein TLF 24/50, wird aber als Wasserzubringer eingesetzt. Ein größeres TLF wird in Konstanz gegenwärtig nicht benötigt.

    Das Trägerfahrzeug in Wollmatingen dient im Winter als Reservefahrzeug der Technischen Betriebe Konstanz (TBK) bei der Schneeräumung. Dazu verfügt die Wehr über einen von den TBK gestellten AB-Salzstreuer und eine Schneeschaufel. Besetzt wird das WLF von Feuerwehrleuten, die sich für den Bereitschaftsdienst als Gegenleistung für die Teilfinanzierung des LKW-Führerscheines durch die Stadt Konstanz verpflichten mussten. Für die Feuerwehrmänner ist dieser Dienst neben der Bezahlung auch wegen der Fahrpraxis vorteilhaft.

    LF 8/6 ohne Dachaufbau. Foto: Nikolaj Schutzbach

    Zu sehen sind die Ladebuchten für die in den Aufbau integrierte Dachbeladung des LF 8/6 aus Dingelsdorf. Foto: Nikolaj Schutzbach.

    LF 16 TS. Foto: Aurelia Scherrer

    LF 16 TS aus bei einer Schauübung am Gerätehaus Wollmatingen. Foto: Aurelia Scherrer.

    WLF und AB Tank

    WLF+AB-Tank. Stationiert im Gerätehaus Wollmatingen.

    WLF und AB Salzsträuer. Foto: Jens Busalt.

    Kein Scherz: WLF+AB Salzstreuer und Schneeschaufel. Das WLF dient der TBK als Reservefahrzeug im Winter. Foto: Jens Busalt.

    DLK 23/12

    DLK 23-12 CC von 1992 auf der Feuerwache. Eine Magirus DLK 23-12 von 1982 steht in der Altstadt. Letztere wird 2007 außer Dienst gestellt.

    TLF 16/24 Tr

    TLF 16/24-Tr. auf der Feuerwache.

    Jeder Löschbereich verfügt außerdem über einen als Mannschaftstransportwagen (MTW) und ELW nutzbares Transportfahrzeug. Beschafft wurden 2004 drei Transporter. Das Besondere: Wegen der finanziellen Situation der Stadt Konstanz wurden drei Gebrauchtfahrzeuge gekauft und entsprechend umgerüstet. Kostenersparnis: 40 000 Euro!

    MTW. Foto: Nikolaj Schutzbach

    Gebraucht beschafft, umgebaut und Kosten gespart: MTW/ELW verschiedener Löschbereiche. Foto: Nikolaj Schutzbach.

    WLF + AB Schlauch

    1993 als Ersatz für einen SW 2000 beschafft: WLF+AB Schlauch.

    Eckhauberflotte. Foto: Hans-Jürgen Oexl

    Bei Magirus-Liebhabern dürfte beim Anblick einer historischen Aufnahme der Konstanzer „Eckhauber“- Flotte von 1967 vor dem Gerätehaus im Löschbereich Altstadt in der Schulhaißstraße mit LF 16-TS (links im Bild), DL 30 und TroTLF 16 das Herz höher schlagen. Foto: Hans-Jürgen Oexl

    Frontlenkerflotte

    Die Magirus-Flotte mit TLF 16, DLK 30, LF 16 (links) vor der Feuerwache. Das Foto ist im Treppenhaus der Feuerwache zu sehen. Die DLK steht heute im Löschbereich Altstadt. Aufnahmedatum müsste 1982 sein, nachdem mit der DLK die „Front-Lenker-Flotte“ komplett war. Das Foto war in den 1980er Jahren eine Magirus-Werbeaufnahme.

    Historische Magirus-DLK

    Historische Magirus-DL aus den 1920er Jahren. Der Oldtimer steht im Gerätehaus Wollmatingen. Man beachte die Vollgummireifen.

    Historisches Krad

    Zu jeder Feuerwache gehört ein kleines Museum. Im zweiten Stock der Konstanzer Feuerwache steht u.a. dieses Meldekrad.

    Neben einem ELW, RW 2 und verschiedenen Anhängern findet sich auch ein Gerätewagen-Wasserrettung (GW-W) auf der Feuerwache. Neben der Wasserrettung, wird das Fahrzeug auch bei der Eisrettung eingesetzt. Bestückt ist der GW-W mit Tauchanzügen und -geräten für sechs Taucher, Hansa-Board für die Eisrettung und Anhänger mit dem motorisierten Schlauchboot.

    Zauberwort „Kooperation“: Taktische Besonderheiten

    Eine besonders enge Verbindung der Feuerwehr besteht mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Beide betreiben gemeinsam den GW-W. Der Fahrer wird von der Feuerwehr gestellt und die DLRG von der Feuerwehr alarmiert. Der GW-W bietet maximal sechs Tauchern der DLRG die Möglichkeit sich während der Anfahrt umziehen. Die Kooperation „besteht seit uralter Zeit aus der Gründung der Wasserrettung“, so Peter Eisenhauer, altgedienter Brandmeister der Konstanzer Wehr und Rettungstaucher der DLRG. Damals wie auch heute sind die meisten Taucher der DLRG gleichzeitig in der Feuerwehr, ohne dass die Feuerwehr über eine eigene Tauchergruppe verfügt. Die Zusammenarbeit wurde seitdem „auch nie in Frage gestellt“, so Eisenhauer weiter.

    GW-Wasserrettung

    GW-Wasserrettung, genutzt von Feuerwehr und DLRG.

    Beim Alarmstichwort „Brandeinsatz“ besetzen die beiden hauptamtlichen Kräfte als Maschinisten das TLF 16/24 und die DLK 23/12 und rücken mit beiden Fahrzeuge sofort aus. Freiwillige Kräfte rücken nach. Bei einem Verkehrsunfall (VU) wird zuerst mit dem LF 16/12 ausgerückt. Nachrückende freiwillige Kräfte besetzen weitere Fahrzeuge der Feuerwache. Eine weitere Einsatzkraft sitzt in der Fernmeldezentrale. Dort laufen weit über 100 Brandmeldeanlagen und auch der Notruf 112 auf zwei Notrufleitungen aus dem Stadtgebiet Konstanz auf. Da Konstanz zwei Vorwahlen hat, laufen alle Notrufe aus dem anderen Vorwahlbereich in der integrierten Leitstelle des Landkreises in Radolfzell auf.

    Mit insgesamt 15 hauptamtlichen Kräften ist ein eigenständiges Arbeiten nur bei Kleineinsätzen möglich. Ohne die Kräfte der FF läuft in Konstanz bei größeren Schadenslagen nichts. Kommandant Quintus versuchte vor Jahren die Stadt zu überzeugen, die hauptamtliche Wache personell aufzustocken, dies wurde jedoch aus finanziellen Gründen abgelehnt. Die geringe Stärke der ständigen Wache ist auch auf den geringen Grad an klassischer Industrie und den dörflichen bis kleinstädtischen Charakter von Konstanz zurückzuführen.

    Das Herz der Feuerwehr: Die Feuerwache

    Die Feuerwache in der Steinstraße im Stadtteil Petershausen wurde 1967 gebaut. Die vorherige Feuerwache in der Altstadt wurde für die Brandbekämpfer zu klein. Parallel dazu erfolgte 1967 der Neubau des Gerätehauses für den Löschbereich Altstadt in der Schulthaißstraße. 1997 erfolgte eine Erweiterung der Feuerwache, damit zwei Fahrzeuge hintereinander stehen können. Die Erweiterung der Wache ging zu Lasten des Schulhofes der angrenzenden Theodor-Heuss-Realschule. Deshalb befinden sich im ersten Obergeschoss der Feuerwache zwei Klassenräume. Die Feuerwehr nutzt diese Räume abends für die Fortbildung. Die für Feuerwachen typischen Rutschstangen fehlen in Konstanz aus Platzgründen.

    Feuerwache

    Feuerwache in der Steinstraße.

    Gerätehaus Altstadt

    Gerätehaus im Löschbereich Altstadt in der Schulthaißstraße. Das Gerätehaus wurde 1967 parallel zur Feuerwache gebaut.

    Gerätehaus Wollmatingen

    Erst im Jahr 2000 nach 10-jähriger Planungszeit bezogen: Das Gerätehaus im Löschbereich Wollmatingen.

    Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    „Probleme mit Öffentlichkeit liegen selten an den Redaktionen, sondern an der Feuerwehr selbst“, so die deutliche Aussage von Nikolaj Schutzbach. Zwischen der Feuerwehr und der örtlichen Presse besteht ein enger Kontakt. So ist Tobias Engelsing, Lokalchef des Südkuriers, ein ehemaliger Feuerwehrangehöriger und das „erleichtert die Arbeit ungemein“. Schon bei kleineren Einsätzen informiert die Feuerwehr einen eigenen Fotografen und einen örtlichen Pressefotografen. Bei größeren oder spektakulären Einsatzen werden weitere Medien bis hin zur dpa informiert. Die „Presse ist im Großen und Ganzen diszipliniert“, so Schutzbach, dennoch kommt „zuerst die Feuerwehr dann der Südkurier“. Die Übersichtlichkeit der Medienlandschaft kommt dem entgegen.

    Kein Novum: Frauen in der Feuerwehr

    Während so manch eine Wehr noch Probleme hat sich auch für das vermeintlich schwache Geschlecht zu öffnen, gibt es in Konstanz bereits seit 30 Jahren Frauen. Konstanz vollzog diese „Pionierleistung“, so Schutzbach, als eine der ersten Wehren überhaupt. Begonnen hatte alles mit der Anfrage des damaligen Kommandanten Rudolf Santo, ob sich die Töchter von Feuerwehrmännern nicht vorstellen könnten der Feuerwehr beizutreten. Allerdings waren die Frauen bis 2001 nicht in die Züge integriert, sondern fungierten als inoffizieller „zehnter Zug“ und nahmen Funk- und Fernmeldefunktionen als ELW-Besatzung wahr.

    Seit 2002 sind die Frauen den Zügen zugeteilt, nehmen aber wegen ihres Wissen im Kommunikationsbereich weiterhin Aufgaben im Rahmen der Führungsgruppe wahr. Organisiert hatten sich die Frauen in der 2002 aufgelösten Frauengruppe. Die gegenwärtig 19 Feuerwehrfrauen machen sich prozentual bemerkbar, selbst in den dörflich strukturierten Zügen.

    • Diese Reportage ist auch als PDF abrufbar (ca. 3 MB).
    • Eine Bilderstrecke vom Besuch bei der Feuerwehr Konstanz gibt es bei Flickr.
    • Zur Webseite der Feuerwehr Konstanz geht es hier.
    • Eine Liste aller Fahrzeuge der FF Konstant findet sich hier.

    Eine Anmerkung des Autors:
    Wegen kurzfristig durchgeführter Korrekturen stimmen PDF und die Online-Version nicht genau überein. Die Online-Version ist etwas ausführlicher. Am PDF konnten leider nicht mehr alle Änderungen voregnommen werden. Der Autor bittet das zu entschuldigen.

    Update 13.11.2006:
    Der im Abschnitt über die Pressearbeit der FFK erwähnte Chef der Lokalredaktion, Tobias Engelsing, ist inzwischen nicht mehr beim Südkurier, sondern Chef der städtischen Museen.

    1 Singen, Radolfzell, Stockach
    2 2006 wurde Altana Pharma an den dänischen Konzern Nycomed verkauft. Die Zukunft des Standort Konstanz ist damit ungewiss.
    3 Tobias Engelsing: Im Verein mit dem Feuer Sozialge­schichte der Freiwilligen Feuerwehr von 1830 bis 1950.
    4 Außer Konstanz sind das Radolfzell, Stockach, Engen und Tengen.

    24 Antworten zu “Einsatz an der Grenze zur Schweiz”

    Sehr lesenswerte Geschichte. Es ist immer wieder interessant, mit welchen sehr spezifischen Besonderheiten sich die einzelnen Wehren auseinanderzusetzen haben. Die Grenzlage ist einer dieser Sonderfälle – wobei ich mich zu erinnern meine, dass auch die FWen Basel (CH) und Weil am Rhein (D) eng zusammenarbeiten.
    Gruß
    Thomas

    Sorry .. aber bei mir is der Artikel wieder abgeschnitten .. kann man das nicht irgendwie mal dauerhaft fixen? :-)

    Scheint, dass eines der Bilder grösser ist als 450. Leider bin ich den ganzen Tag auf der SFS, kann’s also bis heute Abend nicht richten. Alternativ auf Firefox angucken, da geht das problemlos.

    Sorry für die Umstände!

    ich war so frei und hab die beiden betreffenden bilder verkleinert.

    das mit dem dauerhaft fixen ist in dem fall nur durch ein update auf nen gscheiden browser zu fixen – so doof sich das anhört :-(

    Hey, ich weis ja selber das der Inet Explorer nicht der Renner ist, aber wenn man sich einmal damit arangiert hat .. Im übrigen ist das Eingabeformular für die Kommentare bei mir auch nicht ganz zu sehen.. Also, denkt bei euren Berichten immer an die armen Inet Explorer Nutzer ;-)

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