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Ein beliebtes Thema in Foren, Blogs und Stimmtischen… Der Melder, FME, DME oder wie sie alle heißen.
Doch kaum zeigt jemand bischen mehr her von seinem besten wichtigsten Stück Gerät…
Ich wills mal wagen und euch bei mir zuhause und im Büro mal “drübersehen” lassen. Viel Spaß :-)

 

Wichtig ist natürlich die schnelle Einsatzbereitschaft. Tag & Nacht.
Da wir bekanntlich aber nachts nicht so schnell alle Sinne beinander
haben, ist hier absolute Ordnung und Systematik gefragt…


Neben meiner Schlafkoje liegen alle Kleidungsstücke griffbereit.
Da es Winter ist, gehört ein Pullover natürlich auch dazu.


Nur selten kommt mein Quattro in die Ladebox. Nur etwa
jede Woche einmal. Ansonsten hängt er auch nachts an meinem
Gürtel.

Bekanntlich sind Büro und zuahuse andere Welten. Nun. Bei mir
gibt es hier ein markantes Unterscheidungsmerkmal: In meinem
Büro verfüge ich noch über eine inzwischen schon fast Seltenheit:
Einen Heimempfänger / FAE (Bosch FAE 82). Pfeifft wie Sau und
bringt Herzinfaktpatienten unvorbereiteter Weise wohl direkt ins
Krankenhaus…

Wer von euch jetzt genau hingesehen hat, wird bestimmt was
blaues erkannt haben:

Ich bekam den Schlüsselanhänger während einer
Veranstaltung vom OV-Leiter und fand ihn einfach
super…

… aber näher, als an die Antenne meines FAE lasse ich bie Blauen
nicht an uns ran… :-)

22 Antworten zu “Ein Leben mit dem Melder… (oder: Der Blick hinter die Tür…)”

… aber näher, als an die Antenne meines FAE lasse ich bie Blauen
nicht an uns ran… :-)

ich kenn es von unserer und von anderen wachen, dass ich würde fast sogar sagen hass zu den blauen entsteht.
ich hab das bis jetzt immer noch nicht begriffen warum das so ist(war schon des öfteren bei den blauen ihren übungen dabei und finde das sid ganz ok sind).

wie ist es bei euch ?
weiß jmd warum diese speziele freundschaft :-) besteht ?

florian

Öhm bei uns gibts diese Freundschaft in der Art garnicht. Wir arbeiten mit dem THW sehr oft zusammen.

Ui eine Rollei oder ähnliches? Muss meien Kiev 66 wieder auspacken :)

Neiiin:
Bitte nicht falsch verstehen!
Zwischen dem THW besteht enge Freundschaft…
Sonst hätte ich auch nicht so ein Playmobil geschenkt bekommen. :-;

PS Irkali: Rollei gehört noch heute zum festen, fast täglichen Bestandteil meiner Arbeit.

21002 ist das eure Schleife? Oder einfach nur eine Inventarnummer?

Stefan H.:
21002 ist unsere “große Schleife”.
Die Inventarnummer rechts daneben (fast nicht zu lesen) 49. Neben meinem Namen noch meine Stammnummer 084.

Lustige Sache, meine Wehr hat auch 21002 als große Schleife.
Verstösst dass jetzt eigentlich gegen irgendwelche Geheimhaltungsgrundsätze?

Lustig! Jetzt sag nur noch, dass ihr auch den Funkkanal 496 habt… :-)
(Ulm zum Beispiel hat auch den Kanal 496)

Und nein: Ich denke, dass geht nicht gegen gegen Geheimhaltungspflichten.

Ich hab meine Klamotten nie so akkurat daliegen. Muss bei jedem Einsatzalarm alles zusammensuchen bzw. aus dem Schrank holen.

Zu der THW-Geschichte: “Hass” ist eine Form des von-sich-ablenkens”. Man selbst besitzt etwas oder macht etwas, was nicht so gut wie das von jemand anderem ist, und schon hasst man ihn! Also Neid. Im Falle Blau gegen Rot werden von einigen Leuten Vorurteile geschürt, die dann einfach weitererzählt werden. Blau gegen Rot ist auch eine ÖfKa-Sache. Unstreitig ist das THW ÖfKa-mäßig besser und professioneller aufgestellt. Wenn die “Roten” das selbst nicht so hinbekommen – selbst schuld. Dafür kann aber das THW nichts. ;-)

Ich hab meine Klamotten nie so akkurat daliegen. Muss bei jedem Einsatzalarm alles zusammensuchen bzw. aus dem Schrank holen.

Das würde mir viel zu lange dauern.

Ich habe immer die Feuerwehrstiefel und die dünne Feuerwehrhose in der Nähe vom Bett.

Übrigens das mit Schwarz Weiß Trennung ist mir bekannt, aber das juckt mich net weiter. Den Rest der Ausrüstung hab ich im Kofferraum vom Auto.

… Dafür kann aber das THW nichts. ;-)

das kann man jetzt lesen wie man will *G*

ich persönlich finds ziemlich bitter das die blauen jungs und ladys in ihrer freizeit aus langeweile die autobahnen abgrasen und schauen ob’s irgendwo geknallt hat, damit sie mal vor uns da sind. wenn man dann mitbekommt das man die feuerwehr gegen ende des jahres auf sparflamme fahren lassen muss (weil das budget für benzin langsam aber sicher zur neige geht), dann wird man (ICH!) auch ein bissl pissig, da es beim THW offensichtlich nie geldsorgen gibt – oder würden sie sonst ihre kaffeefahrten auf den BAB’s absolvieren ?

wenn ich mir anschaue wieviel arbeit in münchen von der feuerwehr und wieviel vom thw erledigt wird – und vor allem was !?! – dann versteh ich ned wie man soviel geld in den laden mit den blauen kameraden (die leut’ sind ja durchaus nett, muss auch mal gesagt werden – drum der begriff kameraden) pumpen kann und der bund bei den feuerwehrfahrzeugen sagt “tja, war ne schöne zeit – demnächst ohne uns.”

zu den einsatzklamotten – nachdem ich motorradfahrer bin (auch im winter) hab ich meinen helm, meinen rückenpanzer und meine jacke im “fluchtweg” liegen. einsatzhose wird wenn zuhause auffindbar gleich angezogen, im gerätehaus hängt aber auch noch eine die meistens dann doch herhalten muss. fw-stiefel sind zum mopped fahren für mich tabu – versuchts selber mal ;)

André: Kommt darauf an, wie das geregelt ist.
In unserem Landkreis ist es bis Kommandant aufwärts (sprich: KBM, KBR) srtikt untersagt, Einsatzkleidung zu Hause zu haben. (Außnahme nur Hochwasser, etc., wo man zwischendrin zum Pennen, duschen, essen nach Hause fahren kann).

Umgezogen wird aber ansonsten IMMER in der Wache erst. Finde ich auch gut. Auch was die Schwarz-Weiß-Trennung angeht.

Ach, PS Stefan wg. “akurat daliegen”:
Dann empfehle ich Dir einmal Grundwehrdienst bei den Gebirgsjägern oder einer anderen Y-Einheit… :-)
(Zwar immer verflucht, aber im nachhinein bringts was fürs Leben!)

Ach, PS Stefan wg. “akurat daliegen”:
Dann empfehle ich Dir einmal Grundwehrdienst bei den Gebirgsjägern oder einer anderen Y-Einheit… :-)
(Zwar immer verflucht, aber im nachhinein bringts was fürs Leben!)

Haha! :-)
Einsatzklamotten sind in der Feuerwache, da kann ich gar nichts bereit liegen. Und die Zeitverzögerung die mir durch das aus dem “Schrank holen” oder “zusammensuchen” entsteht, ist minimal. Gut, ich wohne auch im Umkreis von 500m zur Feuerwache, da machen die paar Sekunden erst recht nichts aus. ;-)

“Nicht akkurat” heißt nicht, dass alles so rumfliegt, im Gegenteil, es ist da, wo es hingehört, nämlich im Schrank. (Siehe auch Feuerwehr Weblog Forum).

Stefan:
/Augenwinkern an: Dann möchte ich Dich mal beim ABC Alarm im dunkeln sehen, wenn Du Rucksack, ABC-Maske usw. anziehen/anlegen musst /Augenwinken aus.

Nein im Ernst: Jeder gewöhnt sich sein System an. Und egal welches möchte ich behaupten: In jedem Fall geht alles recht schnell. Und wenn man etwas reinspart, sind es bestimmt nicht mehr wie einige Sekunden. Das ist das Gleiche, was ich vielen jungen Kamearden immer versuche beizubringen im Punkto Anfahrt zum Gerätehaus. Ich selbst verwende keinen Dachaufsetzer, fahre nicht über rote Ampeln.

Der Dachaufsetzer bringt (bei uns zumindest) recht wenig und über rote Ampeln ist mit zu Danger. Im Endeffekt verliere ich dadurch nur sehr wenig Zeit.

Moin zusammen!

@ Sebastian: Sind es nicht genau solche Aussagen, die das Verhältnis zwischen Feuerwehr und THW verschlechtern? Ist es die Angst, das THW könnte der Feuerwehr einen Einsatz wegnehmen, oder woraus resultiert der Unmut über den Dienstbetrieb der Kameraden? Ohne den Ortsverband etc. zu kennen: Die Jungs in Blau stehen bestimmt nicht aus Langeweile auf der Autobahn rum – es handelt sich hierbei um den sogenannten THV Dienst – “Technische Hilfe auf Verkehrswegen”. Hier wird das THW unterstützend tätig und übernimmt z.B. die Stauabsicherung o.ä.. Im Einsatzfalle können sie hier vielleicht zusätzlich nocht etwas erweiterte erste Hilfe leisten und dann unterstützend für die Feuerwehr oder den RD tätig werden.

Ich bin in beiden Vereinen tätig, seit 13 Jahren beim THW und seit 3 Jahren bei einer freiwilligen Feuerwehr. In dieser Zeit habe ich beides auf beiden Seiten erlebt, den Neid, das Konkurrenzdenken aber auch die Kameradschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit. Hierbei sind es oft die “größeren” Wehren, die dem THW mitunter nicht so gut gesonnen sind, die Dörfer aber gern und immer wieder mit dem THW zusammenarbeiten. Viele Kritiker haben Ihre Meinung nach einem gemeinsamen Einsatz oder einer Übung auch zum positiven geändert.

Im übrigen: auch beim THW gibt es in den letzten Jahren immer wieder in regelmäßiger Wiederkehr die Anweisung, aufgrund knapper Haushaltsmittel oder Haushaltssperre die Fahrzeuge nicht mehr zu bewegen (außer natürl. im Einsatzfalle) oder sogar den Dienstbetrieb vorübergehend einzustellen.

Aber nun zurück zum Thema. Ich habe zuhause auch einen Satz Klamotten bereitliegen, um mich Nachts schnell einkleiden zu können. Die PSA hängt jedoch in der Feuerwache und wird erst hier angezogen. Aufgrund einer räumlichen Nähe zur Feuerwache hab ich dennoch die Möglichkeit, eines der ersten Fahrzeuge zu erreichen.

Euch allen einen guten Start in die Woche!

@ Tim: Sehr interessant. Wirklich. Gestatte mir aber dennoch eine einzige, praktische Frage, die sicherlich hier mehr interessieren wird:

Für welche Organisation entscheidest Du Dich im Fall, das beide alarmiert werden (z.B. Halleneinsturz – hier gab es ja auch in der Presse damals eine große Diskussion, als ein THW-Verband einen Wehrdienstersatzleistenden entlassen hatte, weil dieser für die Feuerwehr ausrückte).

Aber unabhänig davon: Für wen rückst Du aus, wenns bei beiden pfeifft?

Gruß
Ekkehard

PS: Das ist auch der Grund, warum es bei uns untersagt ist, in einer anderen Organisation aktiv mitzuwirken. Das hat nichts mit Feindschaft oder dlg. zu tun.

hier gab es ja auch in der Presse damals eine große Diskussion, als ein THW-Verband einen Wehrdienstersatzleistenden entlassen hatte, weil dieser für die Feuerwehr ausrückte).

Link 1 und Link 2 zu diesem Fall

@ Ekkehard,

Hallo! Das ist natürlich eine berechtigte Nachfrage. Würden die beiden Organisatonen im gleichen Ort oder Landkreis liegen, gäbe es hier sicher einige Probleme. Mein THW – Ortsverband liegt von meinem jetztigen Wohnort ca 80 km entfernt. Ich diesem OV bin ich seinerzeit im Rahmen des Ersatzdienstes angefangen und dort mittlerweile, wie bereits geschrieben, seit 13 Jahren tätig. Vor 3 Jahren musste ich dann aus beruflichen Gründen umziehen. Dort bin ich dann über einen Arbeitskollegen bei der Freiwilligen Feuerwehr gelandet. In beiden Organisationen habe ich gleich mit offenen Karten gespielt. Aufgrund der räumlichen Entfernung war es kein Problem für meinen Wehrführer und den Ortsbeauftragten. Anders sehe es natürlich aus, wenn beide Einheiten im gleichen Kreis angesiedelt wären, dann hätte ich mich ganz klar für eines von beiden entscheiden müssen. Da die Einsätze beim THW eher gering sind kommt es hier zu kaum Berührungspunkten. Im Falle des THW rücke ich aufgrund der Entfernung nur dann aus, wenn zu erwarten ist, dass der Einsatz etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, da es ansonsten wegen der Anfahrt keinen Sinn machen würde. In der Regel nehmen THW Einsätze (jedenfalls bei uns) dann auch mehr Zeit in Anspruch und es ist daher vertretbar, wenn ich erst ca 50 min. nach Alarm erst im OV eintreffe. Grundsätzlich: Wer zuerst klingelt bekommt den Zuschlag ;-)

Viele Grüße, Tim

(bei Interesse (falls gestattet): http://www.thw-preetz.de, http://www.rolandfeuerwehr.de)

Hi,
obwohl´s grad offtopic wird:
Wenn ihr die Klamotten zuhause oder im Kofferraum hängen/liegen habt (zumindest Hose und Stiefel):
Was macht ihr, wenn ihr mal mit dem Rad unterwegs seid? Oder wenn mal ein anderer fährt?
Es gibt leider immernoch zuviele Gerätehäuser, in denen kein ausreichender Platz für die Einsatzklamotten ist (ich kenne da einen Neubau in der Nähe, der aus Geldmangel seitens der Stadt seit vielleicht 3 Jahren nicht fertiggestellt wird. Ach ja: die Wehr ist schon drin!).

Gregor

die Sache mit den Klamoten hab ich ganz einfach geregelt: Im Gerätehaus hängt ein kompletter Satz Einsatzkleidung. Zu Hause (da hatte ich praktischerweise noch so eine kleine Garderobenleiste übrig) hängt eine zweite Hose, ein T-Shirt (im Winter auch ein Pulli) und darunter stehen die Zweitstiefel (in Absrache selbst beschaft und mit Schnittschutz, weil ich sie auch Privat für arbeiten mit der Kettensäge nutze). Die Schwarz-weiss-Trennung ist auch recht einfach: was dreckig ist, wird in der Kleiderkammer gereinigt. Ist ein einfaches Rotationssystem und funktioniert super…