Ulrich Cimolino stellt freundlicherweise seinen Vorschlag zur Erweiterung der Gefahrenmerkregel als Download zur Verfügung: Dokument (PDF, 93kb), dazu Tabelle der Zusammenhänge (PDF, 57kb).
Im Prinzip geht es darum, durch das Ausgliedern von drei Gefahren (Absturz, Biologische Stoffe, Ertrinken / Wassereinsätze) mehr Klarheit zu schaffen.
Besonders beim ersten, dem Absturz, finde ich die explizite Nennung gut. Normalerweise wird das dem Einsturz (also : Einsturz / Absturz) zugeschrieben, sind aber durchaus zwei unterschiedliche Dinge. Hat mich im Zugführerlehrgang auch öfters verwirrt, nimmt man doch ganz gerne den Absturz als A, folglich kommt im Rest Kuddelmuddel rein.
Biologisch halte ich für berechtigt, gibt es doch für Atomar und Chemisch eigene Gefahren. Man denke an die Vogelpest (wie steht’s übrigens um die?), würde man wohl der Erkrankung sowie Ausbreitung zurechnen.
Bei Ertrinken hingegen bin ich nicht ganz sicher, ob das “wichtig” genug ist, um als eigene Gefahr gelistet zu sein. Mag auch daran liegen, dass ich bei einer eher trockenen Feuerwehr bin.
Was haltet ihr davon?
Link: Gefahren an der Einsatzstelle
(Danke, Ulrich Cimolino!)



















Moinsen,
ich bin auch Verfechter der “großen” Matrix.
Ertrinken ist deshalb sinnvoll (wir in HH sind eine “Wasser”feuerwehr ;-)), da auch die entsprechende zusätzliche Schutzausrüstung und Material für Wasserrettung vorhalten, wie Wasserrettungssätze mit Rettungswesten, aufblasbare Schlauchboote, Kleinboote, Löschboote.
Gedanklich einen Einklang der Gefahren am Wasser mit Ertrinken herzustellen ist sicherlich einfacher, als mit Absturz (übrigens auch große Matrix!) oder mit Erkrankung.
Eine Erweiterung wegzulassen hieße, die Symmetrie zu zerstören. Entweder alle raus, aber besser, alle Erweiterungen drin!
Geschrieben von Jan Ole am 20. Oktober 2006 um 14:22