• Artikel

    Vorstellung Metz L32A

    Neuigkeiten von Magirus

    Neuigkeiten von Magirus

    150 Jahre Feuerwehr Konstanz

    Feuerwehr Kreuzlingen

    ELW Konstanz

    Sirenen

    Winterreifen

    Teleskopgelenkmast
  • Talkrunde
      Aktuelle Talkrunde: Recht (2)
      mit Sven Tönnemann
      Talkrunde 2: Recht
      mit Sven Tönnemann
  • Kommentare

Auf der Website Seattle911.com konnte man sich bis vor kurzem in Google Maps anzeigen lassen, wo das Seattle Fire Department aktuell im Einsatz ist – zum Beispiel, um einen möglichen Stau zu umfahren. Eine geniale Idee, wie ich finde. Das Seattle Fire Departement sieht das offenbar anders.

Der Macher von Seattle911.com, John Eberly, hatte die Idee, auf seiner Website Daten über aktuelle Einsätze der Feuerwehr mit Google Maps zu verknüpfen und so auf einer Karte darzustellen, wo sich in Seattle im Augenblick Einsatzstellen der Feuerwehr befinden. Die Daten erfasste Eberly nicht etwa selbst: Das Seattle Fire Dept. liefert auf seiner Website eine Echtzeit-Liste aller aktuellen Einsätze im Stadtgebiet. Diese (Text-) Daten las Eberly automatisiert in seine Seite ein – das Ergebnis war besagte Google Maps-Anzeige.

Das Seattle Fire Dept. befürchtet nun, dass die Anzeige aktueller Feuerwehreinsätze auf einer Karte terroristische Anschläge erleichtern könnte. Was tut es also? Nein, es stoppt nicht etwa die eigene Echtzeit-Veröffentlichung der Einsatzdaten. Diese Daten sind weiterhin öffentlich und unverzögert zugänglich – nun allerdings als jpeg, nicht mehr als Text. Der Terrorist ist hilflos, und Seattle911.com vorläufig offline. Allerdings nicht, weil es technisch nicht machbar wäre, die Daten aus dem jpeg wieder in ein Textformat umzuwandeln – das hat Eberly nach kurzer Zeit hinbekommen.

Mir bleibt deshalb ein Rätsel, was eigentlich wirklich hinter dieser Aktion des Seattle Fire Departement steckt.

(via Netzeitung)

3 Antworten zu “Kartenlos in Seattle”

Das Orlando Fire Department hielt noch letztes Jahr die Adressen der Feuerwachen geheim (bericht), scheint sich aber inzwischen geändert zu haben. Vielleicht ist man darauf gekommen, dass Terroristen auch andere Mittel als das Internet aufsuchen könnten, um ausgerechnet eine Feuerwache zu bomben…

Was soll “dahinterstecken”? Ausser vielleicht dass man sich so eine Extraladung Schaulustige aufhalst, kann ich mir vorstellen daß die das so meinen wie sie es sagen. Auch wenn mir sowas aus den USA nicht bekannt ist, ist es im Irak längst “üblich” nach der ersten Bombe zeitversetzt eine zweite zu zünden, um die Sicherheits- und Rettungskräfte umzubringen… den Amerikanern ist das natürlich näher als uns.

@Joseph: Die Daten werden weiter in Echtzeit online gestellt. Das Einlesen der Daten in Google Maps ist weiter möglich, nur ein wenig schwieriger. Effektive Terrorbekämpfung ist das aus meiner Sicht eher nicht…